DBJW bei Peaceline


Am 20. Juli hat das Landesbüro Lettland wieder mit einer Gruppe des Peaceline-Projekts des Volksbundes in Riga getroffen. Das Landesbüro und Musiker aus Rīgas Danči haben die Jugendliche in dem Līgo-Saal des Rigaer Lettischen Vereins begrüßt. Die Leiterin des Landesbüros, Rozīte Katrīna Spīča, hat die Bedeutung des Vereins für die deutsch-lettische Beziehungen Ende des 19. Jahrhunderts erklärt.


Der Verein wurde von wohlhabenden Letten gegründet, die deutsche Bräuche von Deutschbalten in Lettland übernommen haben. Daraus entstanden Veranstaltungen und Komitees auf deutscher Basis, zum Beispiel ein Musik-Komitee, das ein Chor organisierte und Konzerte veranstaltete.


Nach ein kurzes Kennenlernen und Spiel, um die Gruppe besser kennenzulernen (obwohl die Jugendlichen kannten sich schon ziemlich gut seit Anfang ihrer Reise), hat das Landesbüro die Arbeit des DBJW mit einer kleinen Vortrag vorgestellt. Danach hat Rīgas Danči alle mit traditioneller lettischen Musik und Tanzen unterhalten, bevor alle zum Abendessen in der Altstadt gegangen sind. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Volksbund und hoffen, dass mehr Jugendliche an diesem Projekt teilnehmen, um über eine aufregende Facette der Geschichte Europas zu lernen. Das Projekt ensteht seit 2020 und wird von der Deutschekriegsgräbefürsorge organisiert. Das Projekt bringt junge Menschen zwischen 18 und 26 aus ganz Europa zusammen, um gemeinsam Konfliktorte anzuschauen, über die Geschichte des Ersten uns Zweiten Weltkriegs zu lernen, und über die Konsequenzen verschiedener Ereignissen auf die Länder und Regionen auszutauschen.