Landesbüro Estland diskutiert beim „Deutschen Frühling in Estland“ mit

Wenn am 23. und 24. März über den globalen Einfluss der Digitalisierung debattiert wird, ist auch das Deutsch-Baltische Jugendwerk dabei. Das Landesbüro Estland wird bei der virtuellen Konferenz ein Panel moderieren, bei dem es um Filterblasen geht. Die Repräsentantin des Jugendwerks in Estland, Lara Löser, begrüßt dazu zwei hochkarätige Gäste auf dem virtuellen Podium der Veranstaltung: Anja Türkan, verantwortlich für die Social-Media-Präsenz der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, und Prof. Tobias Ley, Bildungsexperte von der Universität Tallinn.

Das Phänomen der Filterblasen kennen viele, die sich im digitalen, virtuellen Raum bewegen. Algorithmen sorgen oft dafür, dass man im Internet nur Informationen findet, die den eigenen Neigungen und Meinungen entsprechen. Das Problem: Das Bewusstsein für die Existenz anderer Meinungen schwindet. Der Blick über den Tellerrand fehlt.

„Besonders die unbewusste Entwicklung einer Filterblase ist das fatale. Als jemand aus der Generation Y, welche mit den Sozialmedien aufgewachsen ist, ist es mir daher eine besondere Herzensangelegenheit, Bewusstsein für eine beeinflusste Meinungsbildung im digitalen Raum zu schaffen.“, sagt Lara Löser, Leiterin des Landesbüros Estland des Deutsch-Baltischen Jugendwerks.

Um das Bewusstsein für das Phänomen der Filterblasen zu schärfen, stehen die beiden Experten und Lara Löser am 24. März von 11:30 bis 12:30 Uhr bereit, eine Anmeldung ist erforderlich:

https://www.uni-goettingen.de/en/638855.html

Die virtuelle Konferenz wird von der Universität Göttingen im Rahmen des „Deutschen Frühlings in Estland“ organisiert, welche aufgrund der Corona Pandemie nicht an Ort und Stelle stattfinden kann.

Das Deutsch-Baltische Jugendwerk unterhält Landesbüros in Estland, Lettland, Litauen und Deutschland, die mit ihren Aktivitäten dazu beitragen, europäische Antworten auf europäische Zukunftsfragen zu finden. Die Landesbüros bringen sich aktiv in die öffentlichen Debatten im Baltikum und in Deutschland ein. Seit drei Jahren organisiert das Deutsch-Baltische Jugendwerk unter dem Motto „Europe shall hear you“ internationale Konferenzen, auf denen junge Menschen und Experten miteinander über Zukunftsfragen diskutieren.


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