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Planspiel-Projekt im Goethe-Institut Riga


Am 7. Dezember im Goethe-Institut in Riga wurde das Projekt “Die Klimaneutrale Stadt” vorgestellt. Ich als Vertreterin des Deutsch-baltischen Zukunftsforums war dabei, um die Ergebnisse der Konferenz vorzustellen. An die Diskussion haben auch Vertreter von Fridays for Future und die Klima-Organisation “Zaļā Brīvība” (Grüne Freiheit) teilgenommen. Die Diskussion hat zu interessanten Fragen der besten Praxis in der Reduzierung der Auswirkungen des Klimawandels geführt. Grüne Freiheit, zum Beispiel, macht Lobbyarbeit, um die lettische Regierung auf die Wirkungen des Klimawandels aufmerksam zu machen und agiert oft im Namen von Privatpersonen. Fridays for Future in Lettland hat in den letzten Jahren Klima-Schweige Aktionen im Stil von Greta Thunberg durchgeführt. Besonders in der Jugendarbeit sind sie aktiv; bei ihnen melden sich viele Schüler. Darüber hinaus hat ein Vertreter des Rigaer Stromagenturs die Pläne der Hauptstadt in Bezug auf Nachhaltigkeit vorgestellt.


Natürlich haben wir uns als Jugendorganisation im Oktober auch zum Thema Klimawandel während der Konferenz zugewandt. Was mich am meisten geprägt hat, war, dass wir während der Konferenz nur vegetarisch oder vegan gegessen haben, was für mich anders war als Fleischesserin. Dazu haben wir versucht, so weit wie möglich klimafreundlich zur Konferenz zu fahren.


Der Planspiel “die Klimaneutrale Stadt” ist ein Projekt vom Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit Schulen in Lettland. Das Projekt wurde ebenfalls in Litauen, Estland, Tschechien und Indien durchgeführt mit insgesamt 45 Schulen. Es geht um ein Rollenspiel für Schüler, die die Rollen von verschiedenen Akteuren in einer fiktiven Stadt Fonta übernehmen. Dadurch stärkt man Meinungsbildung, sowie den Umgang mit Konflikten und die Kenntnisse zum Thema Klimawandel.


Daina Auziņa

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